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Steinwolle Allgemein

SteinwolleSteinwolle auch Rockwool genannt ist ein Dämmmaterial das auf Grund seiner feinen Struktur eine große Menge an Luft in den Fasern speichert.

Dies bewirkt physikalisch gesehen eine Wärme- und Kältedämmung dessen Eigenschaften durch synthetische Materialien in dieser Preiskategorie nicht möglich sind.

Die Dämmeigenschaften der Steinwolle oder auch Glaswolle werden durch den synthetischen Stoff Styropor kopiert, der nichts anderes ist als ein aufgeschäumter Kunststoff der versucht genau diese positive Dämmeigenschaft auf einem kleineren Raum zu ermöglichen.

Das funktioniert an sich gar nicht so schlecht, doch ist die Dämmung mit Stein- oder Glaswolle deutlich effektiver und vor allem ist sie gegenüber witterungsbedingten Einflüssen lange nicht so empfindlich wie es Styropor ist.



Herstellung von Steinwolle

Zur Herstellung kommen Dolomit, Basalt, Diabas, Anorthosit und diverse Recyclingmaterialien zum Einsatz. Als Energielieferant wird hier mit Koks gearbeitet. Im einfachsten und bekanntesten Verfahren zur Gewinnung von Steinwolle wird das angelieferte Material geschmolze und durch ein rotierendes Sieb zu einem Faserfließ geschleudert.
Dieses Faserfließ ist anschließend nicht nur wesentlich leichter als der eigentliche Stein, von dem das Material ausgeht, sondern es verfügt über die bereits erwähnten sehr guten Dämmeigenschaften. Ganz nebenbei ist Steinwolle, da sie ja nun aus echtem Stein gefertigt wird ,resistent gegen Schimmelbefall, Ungeziefer und Fäulniss, da Stein ja bekannterweise weder schimmelt noch von Käfern gefressen wird.

Im Haus und Lagerbau wird Steinwolle vorwiegend zur Fassaden- und Dachdämmung benutzt. Steinwolle ist in nahezu allen nur erdenklichen Dicken- und Dichtgraden erhältlich.

SteinwolleDurch die produktionsbedingte Feinheit der einzelnen Steinwollfaserstränge die bis zu 3 Mikrometer fein sein können, ergibt sich leider eine gesundheitliche Gefahr bei der Verarbeitung von Steinwolle. Fasern die in die Lunge eindringen können, führen zu Reizungen und im Extremfall auch zur Lungenentzündung .



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