Fassadendämmung mit Steinwolle

Im Bereich der Fassadendämmung wird Steinwolle sehr gerne eingesetzt. Hierzu werden an die blanke Fassade doppel T-Stücke angebracht, zwischen die jeweils die Bahnen gelegt werden. Hierdurch wird ein hoher Rückhalt erreicht und eine Verklebung, Vernagelung oder eine andere Montage wird unnötig. Im späteren Verlauf der Dämmung werden zum Abschluss vorwiegend Rigipsplatten auf die Winkel aufgebracht, die dann in der Lage sind die Steinwollmatten zurückzuhalten.
Steinwolle besitzt hierfür die besten Eigenschaften. Steinwolle ist nicht nur langlebig, sondern sie erhält auch durch den relativ vernünftigen Preis und eine gute Lagerfähigkeit eine gewisse Wirtschaftlichkeit die ihr niemand wieder absprechen kann.
Lagerung von Steinwolle
Gerade bei einer Außenlagerung auf einer Baustelle ist Steinwolle aufgrund ihrer Eigenschaften als langlebiges Material sehr gut geeignet. Bei schlechtem Wetter wie z.B. Regen oder Schnee saugt sich Steinwolle voll mit Wasser und kann so nicht mehr zur Dämmung verwendet werden. Allerdings lassen sich die Steinwoll-Ballen und Bahnen recht einfach wieder trocknen, da sie ja nicht schimmeln oder faulen können. Mit Ungeziefer braucht man wie bereits erwähnt auch nicht zu rechnen, da Steinwolle diesem kein geeignetes Heim bietet.
Durch die feinen
Fasern bilden sich kleinste Hohlräume im
inneren der Steinwolle
die neben Wärme auch Feuchtigkeit
zurückhalten können. Dadurch kann es vorkommen das
ein undichtes Dach
zuerst die Dämmung
volllaufen lässt
und erst Wochen oder Monate später das Wasser in den
eigentlichen Wohn- oder Lagerraum abgibt. Hierdurch kommt es immer
wieder zu fragwürdigen Wasserschäden bei denen
Nutzer des Raumes sowie Handwerker oft Rätseln wo der Schaden
eigentlich herkommt.
