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Sicherheitsvorkehrungen bei der Verarbeitung der Steinwolle 

Bei der Verarbeitung von Steinwolle ist immer ein Atemschutz zu tragen. Auf eine entsprechende Staubschutzmaske und die richtige Kleidung sollte immer geachtet werden.
Nicht nur die Atemwege können leiden, sondern es kann bei Hautkontakt auch zu Juckreiz und offenen Stellen kommen, da die Struktur der Steinwolle nicht immer abgerundet ist.
 
Die spitzen Fasern der Steinwolle können nur allzu leicht in die Haut eindringen und im Extremfall auch hier Entzündungen hervorrufen.

Entsprechender Selbstschutz sowie die Beachtung der vom Hersteller angegebenen Verarbeitungshinweise haben hier oberste Priorität.

Entsprechend sollte auch darauf geachtet werden, das die gesetzlichen Vorgaben für die Steinwolle als Dämmmaterial eingehalten worden sind.

Diese beschreiben Steinwolle als nicht Lungengängig, das heißt der kleinste Faserdurchmesser muss bei 3 Mikrometer liegen, da die Lunge diese Fasern dann nicht mehr aufnehmen kann. Der Kanzerogene Faktor als Krebserregender Index muss ebenfalls unterdurschchnittlich sein.

Seit 1998 ist hier auch der Biolöslichkeitsnachweis zu erbringen. Das bedeutet das in Tierversuchen nachgewiesen werden muss, das einzelne Fasern die z.B. in die Lunge gelangt sind auch über einen bestimmten Zeitraum wieder abgebaut werden können.


"Schlecht verarbeitete Steinwolle aus dem Ausland kann hier besonders schnell und schwer Gesundheitsschädlich wirken, da hier oft an dem Spezialöl gespart wird, das Stäube und feine Späne zurückhalten soll."